Weltbankprognose: China trotzt Schuldenkrise 

Nach all den bedrückenden Nachrichten aus der Eurozone und den USA wartet nun die Weltbank mit einer positiven Prognose für China auf. Trotz der Schuldenkrise beim wichtigsten Handelspartner EU wird das Bruttoinlandsprodukt in China im nächsten Jahr um 8,4 Prozent zulegen, nachdem man von einem Wachstum von 9,1 Prozent in diesem Jahr ausgeht.

Trotz des angenommenen Exportrückganges aufgrund der Schuldenkrise in Europa gehen die Experten der Weltbank von einer Stabilisierung des Wachstums aus, die getragen wird von einer robusten Binnennachfrage. Zur Stabilisierung hat auch die Eindämmung der Inflation beigetragen. So konnte die chinesische Zentralbank durch oftmalige Erhöhung des Leitzinses die Inflation von 6,5 Prozent im Juli auf 5,5 Prozent gesenkt werden.
In der Region bleibt China der dynamischste Markt. So rechnet die Weltbank 2012 für Indonesien mit einem Wachstumsplus von 6,3 Prozent, für Vietnam 6,1 Prozent, für Malaysia 4,9 Prozent und für Thailand mit einem Plus von vier Prozent.

Quelle: FONDS professionell, 23.11.2011