Studie: Deutschland steht mit Euro besser da 

Deutschland zieht nach einer Prognos-Studie unterm Strich erheblichen Nutzen aus dem Euro. Das gelte auch für den Fall, dass Deutschland einen Großteil seiner Forderungen aus den verschiedenen Euro-Rettungsmaßnahmen abschreiben müsste, heißt es in der am Montag veröffentlichten Analyse im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Der Euro reduziere die Kosten des internationalen Handels und schütze vor Wechselkursschwankungen.
Ohne Euro wäre das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts nach Prognos-Berechnungen jährlich um einen halben Prozentpunkt niedriger. Das entspreche 200.000 Arbeitsplätzen. Jeder Bürger habe durch den Euro rechnerisch pro Jahr 1100 Euro mehr in der Tasche.

Quelle: Fundresearch, 29.04.2013