Jetzt pfeifen auch die Chinesen auf Gold – Preis fast auf Vierjahrestief 

Die schlechten Nachrichten für Goldanleger reißen nicht ab: Nun schwächelt auch die Nachfrage im größten Käuferland China.

Im Normalfall steigt die Goldnachfrage in China zu dieser Jahreszeit, da die Händler ihre Bestände einige Monate vor den Feiertagen zum Mondneujahresfest im Februar aufstocken – doch in diesem Jahr schwächelt auch das größte Käuferland für das gelbe Edelmetall. Diese Zurückhaltung zeigt, dass sogar die chinesischen Händler auf sinkende Preise setzen.

Steigende Dollar-Nachfrage drückt Goldpreis
Für den Goldpreis ging es bis in die Nähe eines Vierjahrestiefs abwärts. Nachdem die japanische Notenbank ihre Konjunkturmaßnahmen ausgeweitet hat, während die US-Notenbank Federal Reserve ihre Wertpapierkäufe beendete, stieg die Nachfrage nach dem US-Dollar, was die Attraktivität von Gold als Anlagealternative schmälerte. "Die unterschiedlichen geldpolitischen Haltungen stützen den Dollar, was es für Gold schwierig machen wird", sagte Hou Jun, Stratege bei CITIC Futures in Shenzhen. Für die Unze des Edelmetalls wurden am Dienstag 1165,09 Dollar gezahlt, 0,1 Prozent weniger als am Vortag.

Quelle: Fondsprofessionell, 04.11.2014