Bankhaus Metzler öffnet sich kleineren Vermögen 

Wer sein Vermögen beim vornehmen Bankhaus Metzler verwalten lassen will, muss inzwischen keine Millionen mehr mitbringen. Die Frankfurter Privatbank bietet ihre Expertise über eine Fonds-Vermögensverwaltung nun schon ab 10.000 Euro an.

Anleger können nach Angaben von Metzler unter drei unterschiedlichen Strategien wählen, die sich durch die Aktienfondsquote unterscheiden: entweder rund 30, 50 oder 70 Prozent des Anlagevolumens werden in den internationalen Aktienfonds Metzler Global Selection investiert. Dessen Aktienquote wiederum wird flexibel gesteuert. Die weiteren Anlageklassen wie Staats- und Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen, besicherte Anleihen (Pfandbriefe) und hochverzinsliche Anleihen sowie Rohstoffaktien und Geldmarktanlagen werden über börsennotierte Indexfonds (Exchange-Traded Funds, ETFs) abgebildet.

Die Gewichtung der einzelnen Klassen nimmt das von Günther Gerstenberger geleiteten Team „Tak-tische Asset-Allokation“ abhängig vom aktuellen Marktumfeld vor, wie die Privatbank weiter schreibt. Zur Begrenzung von Anlagerisiken könne das Gewicht einzelner Anlageklassen auch bis null Prozent reduziert werden.   

Jährliche Gebühren zwischen 1,25 und 1,6 Prozent
Die jährliche Vermögensverwaltungsgebühr beträgt je nach Strategie zwischen 1,25 und 1,6 Prozent. Hinzu kommen noch die Kosten für die ETFs, die 0,18 Prozent pro Transaktion bezogen auf das jeweilige Transaktionsvolumen betragen. Eine Depotgebühr, Ausgabeaufschläge und Tauschgebühren fallen nicht an. Zudem bietet Metzler ein regelmäßiges Reporting.  

Quelle: Fonds professionell, 21.05.2013